Bauchschmerzen loswerden

Bauchschmerzen bei Kindern

Jedes Kind klagt mal über Bauchschmerzen. Die Ursachen hierfür sind ziemlich vielfältig und nicht immer ist eine physische Erkrankung daran schuld.
Psychische Ursachen für Bauchschmerzen bei Kindern

Häufig sind die Bauchschmerzen auch auf psychischem Stress, Ärger, Ängste etc. zurückzuführen. Gerade wenn Kinder Druck in der Schule verspüren und sich diesem nicht gewachsen fühlen, kann dies bei sensiblen Kindern durchaus auf den „Magen schlagen“, wie der Volksmund sagt.

Auch Mobbing, fehlende Freundschaften und Anerkennung, können zu einer extremen Belastung beim Kind führen, was sich wiederum auch durch Bauchschmerzen äußern kann.

Nicht zuletzt wirken sich auch Spannung im häuslichen Leben, innerhalb der Familie, Trennung der Eltern etc. auf das Wohlbefinden des Kindes aus. Denn auch Stress und Ängste, die uns als Eltern belasten und an unseren Nerven zehren, übertragen sich auf das Kind, da Körper und Seele eine untrennbare Einheit darstellen.

Ein berühmtes Beispiel für dieses Problem ist der sogenannte Stressbauch, unter dem betroffene Kinder bereits ab dem Vorschulalter leiden können.
Physische Ursachen für Bauchschmerzen bei Kindern

Zu den physischen Ursachen für Bauchschmerzen bei Kindern zählen Reizdarm, Verstopfung oder Gastritis. Aber auch nicht erkannte Unverträglichkeiten können zu Beschwerden führen, die sowohl die Ursachensuche, als auch die Diagnose erschweren.

Die Gastritis wird in ihrer chronischen Form ebenfalls häufig für lange Zeit nicht entdeckt und meldet sich dann von Zeit zu Zeit, ohne dass sie einen konkreten Anhaltspunkt bietet.

Klagt Ihr Kind immer wieder über Bauchschmerzen, sollten Sie dies unbedingt ernst nehmen, auch wenn diese relativ schnell wieder weggehen. Lassen Sie unbedingt von einem Arzt abklären, was die Ursache dafür ist, um rechtzeitig etwas dagegen unternehmen zu können und die Krankheit nicht chronisch werden zu lassen.
Spezialfall: Bauchschmerzen bei Babys

Besonders zu beachten sind die Beschwerden bzw. Bauchschmerzen bei Babys. Gerade die sogenannten 3-Monats-Koliken bereiten vielen Babys häufig Bauchschmerzen, da die verschlungenen Darmwindungen bis zu einem bestimmten Alter erst noch geweitet werden müssen.

Dies äußert sich durch Blähungen, jedoch können auch Durchfall oder Erbrechen die Folgen sein. Diese Koliken bessern sich jedoch mit zunehmendem Alter.
Was tun gegen Bauchschmerzen bei Kindern?

Versuchen Sie zunächst, den genauen Ort der Schmerzen herauszufinden, indem Sie sich (wenn möglich) von dem Kind die Stelle mit dem Finger zeigen lassen.

Achtung, wenn die Schmerzen plötzlich und sehr stark auftreten, ist es unbedingt angeraten, schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen.

Da auch Lebensmittelunverträglichkeiten immer mehr Kindern zu schaffen machen, sollte auch darauf unbedingt ein besonderes Augenmerk gerichtet werden. Bei entsprechendem Verdacht sollte ein entsprechender Test angeregt werden.